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	Kommentare zu: Abschied von Joseph Brombach  &#8211;  4.3.1936 -1.11.2020	</title>
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	<description>Online-Magazin &#124; Leben - Sterben - Tod - Werden &#124; unabhängig und überkonfessionell</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Sep 2024 17:13:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hana Bláhová		</title>
		<link>https://elysium.digital/neues/abschied-von-joseph-brombach-4-3-1936-1-11-2020/#comment-19685</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hana Bláhová]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 17:13:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://elysium-digital.de/?p=3673#comment-19685</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe vor einem Jahr einen Kommentar hier hinterlassen. 

Meine Mutter, Renate Blaha ist im Elisabeth-Hospiz am 1.10.2023 gestorben. 

Die besondere, ruhige, freundliche und liebe- und lichtvolle Atmosphäre des Hauses hat hat uns vom ersten Moment an, bis zum letzten Augenblick und in den Tagen darüber hinaus sanft umarmt und getragen. 

Diese Zeit intensiver Nähe mit meiner Mutter an einem so wundervollen Ort (bei schönstem Wetter), empfinde ich im Nachhinein wie einen Traum. Komplett aus der Welt gefallen und in einer eigenen Umlaufbahn zur Realität des üblichen Alltags. 
Jeden Tag gab es etwas zu genießen, etwas zum Freuen oder ganz einfach ein Zusammen-Sein ( ohne jegliches Tun), wie ich es vorher nicht kannte. 
Wir haben nicht viel gesprochen. 
Das war auch nicht nötig. 
Wir hatten Muße und Zeit. Füreinander. 

Es war ein großes Geschenk, dass meine Mutter keine Schmerzen hatte und im Frieden war. Mit sich und ihrem Weg. Sie wurde immer schwächer. Empfand das aber nicht als eine Belastung, weil sie hier so unaufdringlich, fürsorglich und rücksichtsvoll behandelt und umsorgt wurde. Die Familie mit. 
Das gab uns die innere Ruhe, DA sein zu können. 

Das war nur möglich, weil das Hospiz und die Menschen, die hier wirken, das so und mit der Haltung tun, die diese besondere Atmosphäre erschafft. 
Es ist wirklich eine Oase der Ruhe und liebevollen Hinwendung im Ozean der Geschäftigkeit drumherum. 
Diese Erfahrung machen zu dürfen, ist ein gut gehüteter Schatz in meinem Inneren. 
Diese letzte heilige Zeit hätte nirgendwo anders  so eine Qualität haben können. Hier war Raum dafür. 

Es ist ein heiliger/geheiligter Ort! 

Ich bin persönlich überzeugt, dass seine Wurzeln tief mit dem Glauben, Leben und Wirken von Joseph und Sibille Brombach, deren Familie, Freunden und Weggefährten verflochten sind, von ihnen genährt wurden und noch werden. 
Obwohl ich sie nicht kennengelernt habe, 
konnte ich das spüren und war verwundert, dass auf der Website des Hospizes diese Wurzeln nicht gewürdigt werden. 

Viel entscheidender ist:
Im Haus selbst, auf dem Grundstück, im Garten, im Lächeln und in der inneren Ausrichtung vieler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen lebt die Absicht und der Zauber des Anfangs und des jahrelangen unermüdlichen Engagements weiter. 

Da spreche ich sicher im Namen vieler Gäste und Angehöriger, die es fühlen, ohne sich konkret für die Geschichte interessiert zu haben. Meine Mutter war sich dessen bewusst und hat große Dankbarkeit sowohl für die aktuelle Führung und Belegschaft, als auch in gleichem Maße für die Gründerfamilie und deren Wegbegleiter empfunden und ausgedrückt. 

Alles ist letztlich Energie und wirkt weiter. 

Ein Jahr später, an dieser Stelle, möchte ich noch einmal meine tiefe Dankbarkeit für das gemeinsame Wirken ausdrücken, das so einen Ort (und als Vorbild  viele andere) erschaffen hat, an dem schon viele Menschen auf die andere Seite gehen durften. In Geborgenheit auf dem letzten Stück, die sie in dieser bedingungslosen Form vielleicht in ihrem Leben kaum gekannt haben. 
Ich hoffe, dass diese Erfahrung noch vielen Menschen und ihren Angehörigen zuteil werden kann. 

Mein Dank geht auch an Lisa Freund und an Elysium.Digital, die uns Joseph Brombachs Geschichte zugänglich gemacht haben und diese wertvolle Seite betreiben. 
Lisa Freund hat, wie ich lese, selbst im Hospiz den Übergang geschafft. 

Mein Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden, die einen geliebten Menschen verabschiedet haben. 

Vor einem Jahr habe ich auf meinen Kommentar eine Mail bekommen, die leider untergegangen ist. Heute würde ich sie gerne beantworten (habe aber den Absender nicht mehr).
Vielleicht habe ich das auch schon mit meinem zweiten Kommentar getan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor einem Jahr einen Kommentar hier hinterlassen. </p>
<p>Meine Mutter, Renate Blaha ist im Elisabeth-Hospiz am 1.10.2023 gestorben. </p>
<p>Die besondere, ruhige, freundliche und liebe- und lichtvolle Atmosphäre des Hauses hat hat uns vom ersten Moment an, bis zum letzten Augenblick und in den Tagen darüber hinaus sanft umarmt und getragen. </p>
<p>Diese Zeit intensiver Nähe mit meiner Mutter an einem so wundervollen Ort (bei schönstem Wetter), empfinde ich im Nachhinein wie einen Traum. Komplett aus der Welt gefallen und in einer eigenen Umlaufbahn zur Realität des üblichen Alltags.<br />
Jeden Tag gab es etwas zu genießen, etwas zum Freuen oder ganz einfach ein Zusammen-Sein ( ohne jegliches Tun), wie ich es vorher nicht kannte.<br />
Wir haben nicht viel gesprochen.<br />
Das war auch nicht nötig.<br />
Wir hatten Muße und Zeit. Füreinander. </p>
<p>Es war ein großes Geschenk, dass meine Mutter keine Schmerzen hatte und im Frieden war. Mit sich und ihrem Weg. Sie wurde immer schwächer. Empfand das aber nicht als eine Belastung, weil sie hier so unaufdringlich, fürsorglich und rücksichtsvoll behandelt und umsorgt wurde. Die Familie mit.<br />
Das gab uns die innere Ruhe, DA sein zu können. </p>
<p>Das war nur möglich, weil das Hospiz und die Menschen, die hier wirken, das so und mit der Haltung tun, die diese besondere Atmosphäre erschafft.<br />
Es ist wirklich eine Oase der Ruhe und liebevollen Hinwendung im Ozean der Geschäftigkeit drumherum.<br />
Diese Erfahrung machen zu dürfen, ist ein gut gehüteter Schatz in meinem Inneren.<br />
Diese letzte heilige Zeit hätte nirgendwo anders  so eine Qualität haben können. Hier war Raum dafür. </p>
<p>Es ist ein heiliger/geheiligter Ort! </p>
<p>Ich bin persönlich überzeugt, dass seine Wurzeln tief mit dem Glauben, Leben und Wirken von Joseph und Sibille Brombach, deren Familie, Freunden und Weggefährten verflochten sind, von ihnen genährt wurden und noch werden.<br />
Obwohl ich sie nicht kennengelernt habe,<br />
konnte ich das spüren und war verwundert, dass auf der Website des Hospizes diese Wurzeln nicht gewürdigt werden. </p>
<p>Viel entscheidender ist:<br />
Im Haus selbst, auf dem Grundstück, im Garten, im Lächeln und in der inneren Ausrichtung vieler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen lebt die Absicht und der Zauber des Anfangs und des jahrelangen unermüdlichen Engagements weiter. </p>
<p>Da spreche ich sicher im Namen vieler Gäste und Angehöriger, die es fühlen, ohne sich konkret für die Geschichte interessiert zu haben. Meine Mutter war sich dessen bewusst und hat große Dankbarkeit sowohl für die aktuelle Führung und Belegschaft, als auch in gleichem Maße für die Gründerfamilie und deren Wegbegleiter empfunden und ausgedrückt. </p>
<p>Alles ist letztlich Energie und wirkt weiter. </p>
<p>Ein Jahr später, an dieser Stelle, möchte ich noch einmal meine tiefe Dankbarkeit für das gemeinsame Wirken ausdrücken, das so einen Ort (und als Vorbild  viele andere) erschaffen hat, an dem schon viele Menschen auf die andere Seite gehen durften. In Geborgenheit auf dem letzten Stück, die sie in dieser bedingungslosen Form vielleicht in ihrem Leben kaum gekannt haben.<br />
Ich hoffe, dass diese Erfahrung noch vielen Menschen und ihren Angehörigen zuteil werden kann. </p>
<p>Mein Dank geht auch an Lisa Freund und an Elysium.Digital, die uns Joseph Brombachs Geschichte zugänglich gemacht haben und diese wertvolle Seite betreiben.<br />
Lisa Freund hat, wie ich lese, selbst im Hospiz den Übergang geschafft. </p>
<p>Mein Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden, die einen geliebten Menschen verabschiedet haben. </p>
<p>Vor einem Jahr habe ich auf meinen Kommentar eine Mail bekommen, die leider untergegangen ist. Heute würde ich sie gerne beantworten (habe aber den Absender nicht mehr).<br />
Vielleicht habe ich das auch schon mit meinem zweiten Kommentar getan.</p>
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		Von: Hana Bláhová		</title>
		<link>https://elysium.digital/neues/abschied-von-joseph-brombach-4-3-1936-1-11-2020/#comment-12734</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hana Bláhová]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 11:23:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sitze gerade im Elisabeth-Hospiz auf der Terrasse und schaue den majestätischen Kois zu, wie sie miteinander im Teich schwimmen. 
Meine Mutter hält ihr Mittagsschläfchen. Sie ist seit knapp einer Woche hier. 
Sie war früher Schulsekretärin am Anno-Gymnasium in Siegburg und meint, sich an die Brombach-Söhne und die Familie zu erinnern.  

Die Atmosphäre ist so freundlich und wohlwollend, alle sind bemüht, es dem Gast und den Angehörigen so angenehm wie möglich zu machen. 

Wir sind sehr dankbar, hier sein zu dürfen. 

Es hat mich sehr berührt, die Geschichte eben zu lesen. 

All die guten Gedanken, Inspirationen und Wünsche sind hier eingewoben und wirken weiter. 

Ganz herzlichen Dank für das Herzblut, das hier eingeflossen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze gerade im Elisabeth-Hospiz auf der Terrasse und schaue den majestätischen Kois zu, wie sie miteinander im Teich schwimmen.<br />
Meine Mutter hält ihr Mittagsschläfchen. Sie ist seit knapp einer Woche hier.<br />
Sie war früher Schulsekretärin am Anno-Gymnasium in Siegburg und meint, sich an die Brombach-Söhne und die Familie zu erinnern.  </p>
<p>Die Atmosphäre ist so freundlich und wohlwollend, alle sind bemüht, es dem Gast und den Angehörigen so angenehm wie möglich zu machen. </p>
<p>Wir sind sehr dankbar, hier sein zu dürfen. </p>
<p>Es hat mich sehr berührt, die Geschichte eben zu lesen. </p>
<p>All die guten Gedanken, Inspirationen und Wünsche sind hier eingewoben und wirken weiter. </p>
<p>Ganz herzlichen Dank für das Herzblut, das hier eingeflossen ist.</p>
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